Menschenwürdige Unterbringung.
So viel Hilfe wie nötig, so viel Selbstständigkeit wie möglich!

Jahresrückblick 2013

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Jahresrückblick 2013

 

Ein weiteres sehr ereignisreiches Jahr ist fast vorüber. Vieles haben wir auch in diesem Jahr wieder erreicht; Einiges bleibt aber noch zu tun. Wie zu jedem Jahresausklang ziehen wir ein kleines Resümee und werfen einen Blick auf die Dinge, welche uns auf unserem Weg, den Schwächsten der Gesellschaft zu helfen, besonders bewegten.

 

In diesem Jahr sanierten wir notwendigerweise die Küche unserer Tagesstätte „Cafe Albert“; außerdem wurde in Eigenleistung ein Teil der Außenfassade der Einrichtung mit einem neuen Farbanstrich versehen. (Komplettierung geplant in 2014).

 

In unseren Einrichtungen (Obdachlosenheim in Toitenwinkel, Pflegedienst „Hand & Fuß“, Pflegeheim „kleine Freiheit“) wurden wir im Zuge gesetzlich vorgeschriebener Prüfungen behördlicherseits äußerst positiv bewertet. Um auch weiterhin eine derart professionelle Arbeit realisieren zu können, sind im Jahresdurchschnitt ca. 70 Fort- und Weiterbildungsstunden für jeden Mitarbeiter aus dem Pflege- und Betreuungsbereich unverzichtbar. Hierbei werden neben vertiefenden Schulungen und Informationsveranstaltungen zu rechtlichen und fachlichen Neuerungen, insbesondere im Rahmen interner Qualitätszirkel, Detaillösungen für aktuelle Themen gesucht und besprochen.

 

In unserem 2012 eröffneten Pflegeheim „kleine Freiheit“ pflegen und betreuen wir 40 Demenz- und überwiegend Suchtkranke. Ihnen geben wir nicht nur ein wohnliches Zuhause, wir schaffen auch ein lebenswertes Umfeld, um ihre Krankheiten in möglichst erträglichen Grenzen zu halten. Neben Verständnis und Zuwendung gewähren wir den Bewohnern unserer Pflegeeinrichtung im Hinblick auf ihre bestehenden Suchtprobleme zumindest kleinere Freiheiten. Am 15.6.2013 fand anlässlich des einjährigen Jubiläums der Einrichtung ein „Tag der offenen Tür“ statt, an welchem auch Gemeindevertreter, Nachbarn und interessierte Bürger teilnahmen.

 

Die Gestaltung der Grünanlagen unseres Pflegeheimes war ohne Spenden nicht möglich. Mit der nunmehr entstandenen Gartenanlage wird unseren Patienten nicht nur ein Ort des Wohlbefindens geboten. Hier finden sie auch diverse ihrer Gesundheit entsprechende Möglichkeiten für Beschäftigungen und Aktivitäten. Im Herbst wurden uns ca. 130 Büsche, Sträucher und andere Gewächse gespendet, die wir in Eigenleistungen pflanzten. Hierfür bedanken wir uns bei allen Unterstützern recht herzlich.

 

Nachfolgend möchten wir noch einige statistische Zahlen anfügen, auch wenn diese Zahlen allein nicht den hohen Einsatz unserer Mitarbeiter während des vergangenen Jahres widerspiegeln.

 

Selbstverständlich werden nach wie vor auch viele Straßenobdachlose in den einzelnen Stadtteilen Rostocks von unseren 2 Streetworkern betreut, vor Ort mit dem Notwendigsten versorgt und gleichzeitig motiviert, weitere Hilfe anzunehmen. Obwohl unser Straßen-sozialdienst leider nicht allen Bedürftigen die notwendige Unterstützung bieten konnte gelang es uns dennoch, bei 22 Menschen die Obdachlosigkeit zu verhindern bzw. bei 31 auf der Straße lebenden Obdachlosen entsprechendes Vertrauen aufzubauen, um diese Menschen in geeignete Unterkünfte zu vermitteln.

 

Für das Jahr 2014 haben wir uns erneut Einiges vorgenommen, wofür wir Unterstützung und Hilfe benötigen:

 

Das Wohnmobil des Straßensozialdienstes ist 2007 von der „Jahresköste der Kaufmannschaft zu Rostock e.V.“ gestiftet worden und erhält sich seitdem ausschließlich von Spendenmitteln. Nächstes Jahr müssen dringende Reparaturen und Ersatzteilbeschaffungen vorgenommen werden, u.a. neue Sitze, Stoßdämpfer oder Radlager.

 

Im Zuge einer möglichst kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsbedingungen der Bewohner unseres Obdachlosenhauses planen wir momentan eine Sanierung des auf unserem Vereinsgelände befindlichen „Bauhofes“. Die Anlagen dort sind zwischenzeitlich relativ baufällig geworden, so dass nunmehr Abriss- und Neubauarbeiten unumgänglich sind. Dieses wichtige Vorhaben werden wir ausschließlich in Eigenleistungen realisieren. Hierzu ist unseres Vereines auf Spenden seiner Unterstützer angewiesen.

 

Mit einem Gefühl tiefer Dankbarkeit nahmen wir Ihre Hilfe entgegen, die uns auch in diesem Jahr zum rechten Zeitpunkt erreichte und erneut ein Stück weiterhelfen konnte. Es liegen gleichwohl noch viele Aufgaben vor uns, weshalb wir unserer Hoffnung auf weitere tatkräftige Unterstützung hiermit Ausdruck verleihen möchten. Wir haben Ihnen abermals, auch im Namen aller Bedürftigen, für Ihre Hilfe, Ihr Verständnis und für Ihr Mitgefühl zu danken und werden Sie selbstverständlich gern über die weitere Entwicklung des Vereinsgeschehens in Kenntnis setzen.

 

Abschließend wünschen wir Ihnen und Ihren Familien erholsame und besinnliche Festtage sowie einen guten Start ins neue Jahr.

 

Mit freundlichen Grüßen