Menschenwürdige Unterbringung.
So viel Hilfe wie nötig, so viel Selbstständigkeit wie möglich!

Eröffnung des Bauhofes

 

Am Freitag den 18.07.2014 war es endlich soweit, unser neuer Bauhof wurde eröffnet

Die von der Ostseezeitung im Winter 2013/2014 organisierte Spendenaktion „Helfen bringt Freude" erbrachte für den Obdachlosenhilfe Rostock e.V. einen Erlös von 23.413,33 €. Auch nach Beendigung der für uns spannenden Aktion konnten die uns übergebenen finanziellen Mittel durch weitere Spenden aufgestockt werden.

Unser Bauhof auf dem Vereinsgelände bestand aus einem alten maroden Bauwagen und kleinen Anbauten. Ein Abriss und Neubau wurden dringend erforderlich.

Um diese Spenden so effektiv wie möglich einsetzen zu können, waren umfangreiche Recherchen und Vorabsprachen mit verschiedenen Unternehmen und Firmen unerlässlich.

Am 19.Mai wurde mit dem Neubau des Bauhofes durch die Tischlerei Rene Hensling begonnen. In Eigenleistungen übernahmen unsere Vereinsmitarbeiter und Bewohner einige Arbeiten, wie:

Schachtarbeiten für die Bodenplatte
Ausschachten des Kabelgrabens
Außenanstrich des neuen Bauhofes
Anlagen des Regenspritzschutzes
Fußbodenversiegelung
Setzen und Anstrich von Zaunfeldern
Pflasterarbeiten
Bodenbefestigung

Um aus dem Budget so viele Leistungen abzuwickeln, sind uns die Firmen mehr als entgegengekommen und übernahmen teilweise Leistungen als Spendenanteil. Wir bedanken uns bei

Ingenieurbüro Beyer GbR
Tischlerei Rene Hensling
Ostseesparkasse Rostock,
Ostsee-Zeitung Rostock und natürlich bei allen
Lesern und Spendern der Ostsee-Zeitung

 

Unser neuer Bauhof

neuer Bauhof

 

Der alte Bauhof ist Geschichte

Bauhof

 

Bundesfreiwilligendienst bei der Obdachlosenhilfe Rostock e.V.

2011 wurde der Bundesfreiwilligendienst (Bfd) in Deutschland eingeführt. Für gemeinnützige Vereine ist diese Initiative zur freiwilligen und unentgeltlichen Arbeit eine zusätzliche Unterstützung. Der Internationaler Bund e.V. (IB) fördert in unserer Region das bürgerliche Engagement und betreut die Einsatzstellen und Freiwilligen.

Seit 2012 konnten in Zusammenarbeit mit dem IB in unserem Verein mehrere Einsatzstellen geschaffen werden. In unserem Pflegeheim „kleine Freiheit" für suchtkranke Pflegebedürftige arbeiten unsere Bfdler im Hauswirtschaftsbereich und organisieren gemeinsam mit den Mitarbeitern erlebnisreiche Freizeitaktivitäten für die Patienten.

Im Obdachlosenhaus Rostock - Toitenwinkel helfen Freiwillige bei der Vorbereitung und Durchführung von Freizeitveranstaltungen des Vereins. Auch unsere Tagesstätte wird von fleißigen Helfern bei der liebevollen Zubereitung von Speisen für die Bewohner unterstützt. Mit hoher Einsatzbereitschaft erfüllen hilfreiche „Anpacker" in unseren Möbelbörsen ihre Aufgaben.

Der Einsatz von Bfd-Teilnehmern kann nur erfolgreich sein, wenn Vermittler, Einsatzstellen und Freiwillige eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Unsere bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass die effektive Vermittlung der Einsatzstellen nur durch Aufklärung und Toleranz erfolgen kann. Deshalb sind wir dem IB Rostock/MV dankbar für ihre bisherige Unterstützung und der sehr guten Zusammenarbeit.

Die fachliche Anleitung der Bfdler in den Einsatzstellen wird seitens des IB durch Seminartage ergänzt. Diese beinhalten u. a. gesellschaftspolitische Themen. Aufgrund unserer spezifischen Arbeit mit Wohnungslosen konnten wir bereits mehrfach den IB bei der Durchführung von Seminartagen in unseren Einrichtungen behilflich sein.

Im April erhielten wir zusätzliche Hilfe im Rahmen eines Aktionstages von 25 Teilnehmern des „freiwilligen sozialen Jahres", die ebenfalls von den IB-Mitarbeitern betreut werden. Das Ergebnis lässt sich zeigen. So wurden Malerarbeiten durchgeführt und die Kleiderkammer aufgeräumt. Für diesen erfolgreichen und belebenden Tag sagen wir herzlich Danke.

 

 

Quelle "K. Paul, IB"

FSJ-BFD-Seminargruppe 2013/14 des Internationalen Bund e.V."

Spendenaktion "Helfen bringt Freude"

In mehreren Artikeln informierte die Zeitung ihre Leser über zwei Projekte unseres Vereins und somit über den vorgesehenen Verwendungszweck der Spenden.

Pressemitarbeiter begleiteten unseren Straßensozialdienst zu den Kontaktstellen in der Hansestadt und konnten sich so in Gesprächen mit Betroffenen einen Überblick über ihre verantwortungsvolle Arbeit verschaffen. Zur weiteren Gewährleistung der Tätigkeit unseres Straßensozialdienstes war die Instandsetzung des langjährig eingesetzten Wohnmobils unbedingt notwendig.

Durch das Angebot von „Arbeit und Beschäftigung" für unsere Bewohner unterstützen wir deren Prozess der Wiedererlangung einer geregelten Tagesstruktur.

Der Bauhof auf dem Vereinsgelände steht für sie zum Handwerkeln und für Reparaturen zur Verfügung. Er besteht aus einem alten Bauwagen und kleinen Anbauten. Die Anlage ist derart marode, dass Abriss und Neubau dringend erforderlich sind.

Auch nach Beendigung der für uns spannenden Aktion konnten die uns übergebenen finanziellen Mittel durch weitere Spenden aufgestockt werden.

Um diese Spenden so effektiv wie möglich einsetzen zu können, waren umfangreiche Recherchen und Vorabsprachen mit verschiedenen Unternehmen und Firmen unerlässlich.

In diesem Monat konnten wir nun endlich damit beginnen, unsere Vorhaben umzusetzen.

Das Wohnmobil erhielt neue Reifen und die Gas - Tüv - Anlage, der Zahnriemen, der Lüftungsmotor und die Wasserpumpe wurden ausgetauscht.

In einigen Tagen werden die Polster und Bezüge erneuert.

In den Sommermonaten werden Kupplung, Stoßdämpfer, Bremsen, Lichtmaschine und Keilriemen erneuert bzw. repariert.

Am 19.Mai wurde mit dem Neubau des Bauhofes begonnen.

Um aus dem Budget so viele Leistungen abzuwickeln, sind uns die Firmen mehr als entgegengekommen und übernehmen teilweise Leistungen als Spendenanteil. Wir bedanken uns jetzt schon bei

Kfz-Werkstatt Reichenauer

Auto & Designsattlerei Thomas Frahm

Ingenieurbüro Beyer GbR

Tischlerei Rene Hensling

Ostseesparkasse Rostock &

Ostsee-Zeitung Rostock

unser

Dieser Bauhof ist bald Geschichte

   Caravan unserer Streetworker

Unser Wohnmobil wird runderneuert

 

 

 

 

Jahresrückblick 2013

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Jahresrückblick 2013

 

Ein weiteres sehr ereignisreiches Jahr ist fast vorüber. Vieles haben wir auch in diesem Jahr wieder erreicht; Einiges bleibt aber noch zu tun. Wie zu jedem Jahresausklang ziehen wir ein kleines Resümee und werfen einen Blick auf die Dinge, welche uns auf unserem Weg, den Schwächsten der Gesellschaft zu helfen, besonders bewegten.

 

In diesem Jahr sanierten wir notwendigerweise die Küche unserer Tagesstätte „Cafe Albert“; außerdem wurde in Eigenleistung ein Teil der Außenfassade der Einrichtung mit einem neuen Farbanstrich versehen. (Komplettierung geplant in 2014).

 

In unseren Einrichtungen (Obdachlosenheim in Toitenwinkel, Pflegedienst „Hand & Fuß“, Pflegeheim „kleine Freiheit“) wurden wir im Zuge gesetzlich vorgeschriebener Prüfungen behördlicherseits äußerst positiv bewertet. Um auch weiterhin eine derart professionelle Arbeit realisieren zu können, sind im Jahresdurchschnitt ca. 70 Fort- und Weiterbildungsstunden für jeden Mitarbeiter aus dem Pflege- und Betreuungsbereich unverzichtbar. Hierbei werden neben vertiefenden Schulungen und Informationsveranstaltungen zu rechtlichen und fachlichen Neuerungen, insbesondere im Rahmen interner Qualitätszirkel, Detaillösungen für aktuelle Themen gesucht und besprochen.

 

In unserem 2012 eröffneten Pflegeheim „kleine Freiheit“ pflegen und betreuen wir 40 Demenz- und überwiegend Suchtkranke. Ihnen geben wir nicht nur ein wohnliches Zuhause, wir schaffen auch ein lebenswertes Umfeld, um ihre Krankheiten in möglichst erträglichen Grenzen zu halten. Neben Verständnis und Zuwendung gewähren wir den Bewohnern unserer Pflegeeinrichtung im Hinblick auf ihre bestehenden Suchtprobleme zumindest kleinere Freiheiten. Am 15.6.2013 fand anlässlich des einjährigen Jubiläums der Einrichtung ein „Tag der offenen Tür“ statt, an welchem auch Gemeindevertreter, Nachbarn und interessierte Bürger teilnahmen.

 

Die Gestaltung der Grünanlagen unseres Pflegeheimes war ohne Spenden nicht möglich. Mit der nunmehr entstandenen Gartenanlage wird unseren Patienten nicht nur ein Ort des Wohlbefindens geboten. Hier finden sie auch diverse ihrer Gesundheit entsprechende Möglichkeiten für Beschäftigungen und Aktivitäten. Im Herbst wurden uns ca. 130 Büsche, Sträucher und andere Gewächse gespendet, die wir in Eigenleistungen pflanzten. Hierfür bedanken wir uns bei allen Unterstützern recht herzlich.

 

Nachfolgend möchten wir noch einige statistische Zahlen anfügen, auch wenn diese Zahlen allein nicht den hohen Einsatz unserer Mitarbeiter während des vergangenen Jahres widerspiegeln.

 

Selbstverständlich werden nach wie vor auch viele Straßenobdachlose in den einzelnen Stadtteilen Rostocks von unseren 2 Streetworkern betreut, vor Ort mit dem Notwendigsten versorgt und gleichzeitig motiviert, weitere Hilfe anzunehmen. Obwohl unser Straßen-sozialdienst leider nicht allen Bedürftigen die notwendige Unterstützung bieten konnte gelang es uns dennoch, bei 22 Menschen die Obdachlosigkeit zu verhindern bzw. bei 31 auf der Straße lebenden Obdachlosen entsprechendes Vertrauen aufzubauen, um diese Menschen in geeignete Unterkünfte zu vermitteln.

 

Für das Jahr 2014 haben wir uns erneut Einiges vorgenommen, wofür wir Unterstützung und Hilfe benötigen:

 

Das Wohnmobil des Straßensozialdienstes ist 2007 von der „Jahresköste der Kaufmannschaft zu Rostock e.V.“ gestiftet worden und erhält sich seitdem ausschließlich von Spendenmitteln. Nächstes Jahr müssen dringende Reparaturen und Ersatzteilbeschaffungen vorgenommen werden, u.a. neue Sitze, Stoßdämpfer oder Radlager.

 

Im Zuge einer möglichst kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsbedingungen der Bewohner unseres Obdachlosenhauses planen wir momentan eine Sanierung des auf unserem Vereinsgelände befindlichen „Bauhofes“. Die Anlagen dort sind zwischenzeitlich relativ baufällig geworden, so dass nunmehr Abriss- und Neubauarbeiten unumgänglich sind. Dieses wichtige Vorhaben werden wir ausschließlich in Eigenleistungen realisieren. Hierzu ist unseres Vereines auf Spenden seiner Unterstützer angewiesen.

 

Mit einem Gefühl tiefer Dankbarkeit nahmen wir Ihre Hilfe entgegen, die uns auch in diesem Jahr zum rechten Zeitpunkt erreichte und erneut ein Stück weiterhelfen konnte. Es liegen gleichwohl noch viele Aufgaben vor uns, weshalb wir unserer Hoffnung auf weitere tatkräftige Unterstützung hiermit Ausdruck verleihen möchten. Wir haben Ihnen abermals, auch im Namen aller Bedürftigen, für Ihre Hilfe, Ihr Verständnis und für Ihr Mitgefühl zu danken und werden Sie selbstverständlich gern über die weitere Entwicklung des Vereinsgeschehens in Kenntnis setzen.

 

Abschließend wünschen wir Ihnen und Ihren Familien erholsame und besinnliche Festtage sowie einen guten Start ins neue Jahr.

 

Mit freundlichen Grüßen